Archive für den Monat: Juli, 2019

Bei so viel EU-Gleichschaltung ist ein Beitritt der Schweiz zur EU gar nicht mehr nötig.

Die Schweiz macht, was die EU befiehlt, die Schweiz zahlt – aber die Schweiz hat gar nichts zu sagen.

So etwas gefällt den Brüsseler-EU-Päpsten ausgezeichnet.

Ausgezeichneter «nau»-Beitrag – der weit verbreitet werden muss. Danke.

Auszug aus «nau» Link ganz unten:

«Interessant ist die Frage, wie es zur Erosion der Schweizerischen Souveränität gekommen ist, dass dieses Abkommen, welches nahezu dreissig Jahre bestand und das Fundament der bilateralen Beziehungen darstellt, plötzlich mit der Unterzeichnung der Bilateralen Verträge 1999 an andere Verträge geknüpft wurde?
Insbesondere das Personenfreizügigkeitsabkommen gilt hierbei als Paradebeispiel. An der Verhandlungstaktik Brüssels, den Durchgriff auf die Schweiz überdies auch in allen Bereichen von Luft- und Landverkehr, über Forschung, technische Handelshemmnisse bis hin zur Landwirtschaft durch eine Guillotine-Klausel abzusichern, wonach der Wegfall eines Vertrags auch alle anderen Abkommen ausser Kraft setzen würde, wird der Integrationsdruck auf die Schweiz offenbart.

Einzufügen ist: Personenfreizügigkeit 

Der schweizerische Unterhändler hat völlig versagt.

Der Schweizerische Migrations“Forscher“ Thomas Straubhaar hat die Situation völlig falsch beurteilt, der Bundesrat hat uns bei der Abstimmung angelogen – denn:

«Vor dem Abkommen publizierte Prognosen hatten die Nettozuwanderung aus der EU in die Schweiz nach dem Abkommen auf maximal 10.000 Personen pro Jahr geschätzt, erwiesen sich jedoch rückblickend als falsch.Die Nettozuwanderung war nach Betrachtungen von 2017 um den Faktor sieben grösser. »

(Quelle: „Wikipedia“: «Bilaterale Verträge zwischen der Schweiz und der Europäischen Union»)  

« Ich habe die Attraktivität der Schweiz völlig unterschätzt» – so Straubhaar;

Link:

https://www.nzz.ch/schweiz/15-jahre-personenfreizuegigkeit-ich-habe-die-attraktivitaet-der-schweiz-unterschaetzt-ld.1298656

weiter im «nau»-Text: 

Für die Euroturbos, hüben wie drüben, stellt das Rahmenabkommen den Inbegriff von Formvollendung dar, indem es bei so viel EU-Gleichschaltung einen Beitritt der Schweiz nahezu hinfällig macht.
Erst durch den politischen Einheitsbrei konnte eine auf Debattenkultur gebildete Direktdemokratie völlig zum Erliegen gebracht werden.»

Link:

https://www.nau.ch/news/stimmen-der-schweiz/gastbeitrag-rahmenabkommen-als-heim-ins-reich-politik-brussels-65540747

Das war zu erwarten: Geständnis widerrufen

Hat die Polizei, haben die Staatsanwälte und Generalstaatsanwälte unter dem Druck der Politiker – Bouffier (CVP) et al.?; Berlin Kanzleramt? – Herrn E. so unter Druck gesetzt, dass dieser nicht mehr ein und aus wusste?

Bouffier hat Lübcke – der auf mich nicht überzeugend wirkte(Quelle: Wikipedia „Lübcke“, dieser Beitrag ist sehr stark überarbeitet worden – wohl in der Absicht, den Ausspruch Lübcke – nachstehend – „besser“ verständlich machen zu wollen)auf den Posten des Regierungspräsidenten gehievt – als Dank wofür?

Wir erinnern uns:

Lübcke:

«Es lohnt sich, in unserem Land zu leben. Da muss man für Werte eintreten, und wer diese Werte nicht vertritt, der kann jederzeit dieses Land verlassen, wenn er nicht einverstanden ist. Das ist die Freiheit eines jeden Deutschen.»

Link:

https://www.sueddeutsche.de/politik/luebcke-mord-stephan-e-1.4508297?referrer=push&fbclid=IwAR0x_uTBfKQBgmUYisOTOuvM6L1UmkxJbbYKP_MBEUoqiAUJ7n14jRFryAE

Gedanken zu Lübcke(†):

Lübcke hatte mit seiner Unterstützung für Geflüchtete 2015 auch bundesweit für Schlagzeilen gesorgt, indem er Nächstenliebe und christliche Werte als fundamental für das Zusammenleben in Deutschland betonte:
„Wer diese Werte nicht vertritt, kann dieses Land jederzeit verlassen, wenn er nicht einverstanden ist. Das ist die Freiheit eines jeden Deutschen“.

Da lag Herr Lübcke grundsätzlich völlig falsch:

Es ist die Freiheit jedes Deutschen in seiner Heimat, in Deutschland zu leben.

Es ist auch die Freiheit jedes Deutschen, eine Änderung des Grundgesetzes in diesem oder jenem Aspekt anzustreben und die gemäss GG zugelassenen Schritte dazu zu unternehmen.

Es ist liegt auch in der Freiheit jedes Deutschen, straffällig zu werden: Er hat die dafür vorgesehen gerichtlichen Sanktionen zu tragen.

Hier zurück zu Lübckes „christlichen Werten“:

Die Freiheit eines jeden Deutschen (w./m.) aber ist die, die sogenannten „Christlichen Werte“ als simple Worthülsen zu erkennen – vor allem, wenn er über die Geschichte des Christentums, insbesondere die Geschichte der katholischen Kirche Bescheid weiss. Oder wenn er anderen Glaubens ist. Oder wenn er keiner Religion anhängt.
Ein solcher Deutscher hat das demokratische Recht in Deutschland unbescholten und unbehindert leben zu können.

Lübcke hat leider nicht bedacht, dass die Geflüchteten, die er unterstützt hat, die seiner Ansicht nach Deutschland nicht verlassen mussten, sondern – im Gegenteil – in Deutschland aufgenommen wurden keinerlei Christen sind sondern Muslime.

Für Muslime – wie auch für Juden, Hindus, Buddhisten usw. – aber gibt es keine „christlichen Werte“ sondern die Werte ihrer Religion.

Schade.

Link:
https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/innenpolitik/id_85860004/cdu-politiker-walter-luebcke-starb-durch-kopfschuss-kein-hinweis-auf-suizid.html