Gedanken zu Lübcke(†):

Lübcke hatte mit seiner Unterstützung für Geflüchtete 2015 auch bundesweit für Schlagzeilen gesorgt, indem er Nächstenliebe und christliche Werte als fundamental für das Zusammenleben in Deutschland betonte:
„Wer diese Werte nicht vertritt, kann dieses Land jederzeit verlassen, wenn er nicht einverstanden ist. Das ist die Freiheit eines jeden Deutschen“.

Da lag Herr Lübcke grundsätzlich völlig falsch:

Es ist die Freiheit jedes Deutschen in seiner Heimat, in Deutschland zu leben.

Es ist auch die Freiheit jedes Deutschen, eine Änderung des Grundgesetzes in diesem oder jenem Aspekt anzustreben und die gemäss GG zugelassenen Schritte dazu zu unternehmen.

Es ist liegt auch in der Freiheit jedes Deutschen, straffällig zu werden: Er hat die dafür vorgesehen gerichtlichen Sanktionen zu tragen.

Hier zurück zu Lübckes „christlichen Werten“:

Die Freiheit eines jeden Deutschen (w./m.) aber ist die, die sogenannten „Christlichen Werte“ als simple Worthülsen zu erkennen – vor allem, wenn er über die Geschichte des Christentums, insbesondere die Geschichte der katholischen Kirche Bescheid weiss. Oder wenn er anderen Glaubens ist. Oder wenn er keiner Religion anhängt.
Ein solcher Deutscher hat das demokratische Recht in Deutschland unbescholten und unbehindert leben zu können.

Lübcke hat leider nicht bedacht, dass die Geflüchteten, die er unterstützt hat, die seiner Ansicht nach Deutschland nicht verlassen mussten, sondern – im Gegenteil – in Deutschland aufgenommen wurden keinerlei Christen sind sondern Muslime.

Für Muslime – wie auch für Juden, Hindus, Buddhisten usw. – aber gibt es keine „christlichen Werte“ sondern die Werte ihrer Religion.

Schade.

Link:
https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/innenpolitik/id_85860004/cdu-politiker-walter-luebcke-starb-durch-kopfschuss-kein-hinweis-auf-suizid.html