Archive für Kategorie: Schweizer Fernsehen (SF)

Lassen wir die Brüsseler Bürokraten reden, drohen und Nadelstiche austeilen –

bleiben wir gelassen und

unterstützen wir unseren Bundesrat, vor allem unseren Bundespräsidenten Didier Burkhalter!

O-Ton der Bundeskanzlerin Angela Merkel

anlässlich des Besuchs von Bundespräsident Didier Burkhalter in Berlin am 18.02.2014

„SRF Tagesschau“;

Mittag:

Link: http://www.srf.ch/player/tv/tagesschau-am-mittag/video/bundespraesident-auf-charme-offensive?id=6129573d-49c4-4e35-9a20-b79e07710a68

Bundespräsident auf Charme-Offensive

Bundespräsident Didier Burkhalter versucht im Ausland die Wogen zu glätten, welche das «JA» zur Masseneinwanderungsinitiative geschaffen hat. In Deutschland ist er mit Kanzlerin Angela Merkel zusammen getroffen und startet seine Charme-Offensive, um Goodwill für den Entscheid zu schaffen. Einschätzungen von Deutschland-Korrespondent Stefan Reinhart.

19:30:

Link: http://www.srf.ch/sendungen/tagesschau/milde-kanzlerin-kulturfoerderung-auf-eis-gewalt-in-der-ukraine

 … aber, wenn wir Politik immer so betrachten und sagen,

da kommen wir nie zusammen und reden deshalb auch gar nicht mehr

und versuchen Zwischenlösungen zu finden –

dann würde es auf der Welt noch komplizierter aussehen, als es heute schon ist“.

In der „NZZ“ vom 22.02.2014 (Nr. 44) findet sich auf Seite „Meinung und Debatte“ (Seite 22) die nachstehende Karikatur von Herrn Peter Gut;

Link: http://epaper.nzz.ch/nzz.asp?ticket=ST-6251138-HfnRo2lMG7gp0l0Xa3sc-nzzoschttp://epaper.nzz.ch/nzz.asp?ticket=ST-6251138-HfnRo2lMG7gp0l0Xa3sc-nzzosc

(ein anderer Link existiert nicht).
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Karikatur – siehe Link: http://www.rhoenblick.blogspot.com

Rhoenblicks Kommentar:

Die Karikatur von Peter Gut heute in der NZZ ist unter dem Niveau der „NZZ“, geschmackslos, unser Land schädigend.

Ich hoffe nicht, dass diese völlig daneben liegende Karikatur die Haltung der „NZZ“ zum Ausdruck bringt.

Der O-Ton von Bundeskanzlerin Merkel an der Pressekonferenz mit Bundesratspräsident Didier Burkhalter:

„… aber, wenn wir Politik immer so betrachten und sagen, da kommen wir nie zusammen und reden deshalb auch gar nicht mehr und versuchen Zwischenlösungen zu finden –

dann würde es auf der Welt noch komplizierter aussehen, als es heute schon ist“.

wird von der „NZZ“ wie folgt kommentiert,

in: 

„Staatssekretär Rossier in Brüssel Bilateral Schaden begrenzen“

„NZZ“, vom 20.02.2012, von Niklaus Nuspliger, Brüssel; Link:http://www.nzz.ch/aktuell/schweiz/staatssekretaer-in-bruessel-1.18247632

„… die milden, aber unverbindlichen Aussagen von Bundeskanzlerin Angela Merkel…“

.

Rhoenblicks Kommentar:

Die Äusserungen von Bundeskanzlerin Merkel sind keineswegs „unverbindlich“. Das sieht der NZZ-Korrespondent Niklaus Nuspliger, so, aber er berichtet ja aus Brüssel. Aus dem Herzen der EU-Bürokratie, der Eurokraten.

Der „SRF“-Korrespondent Stefan Reinhart in Deutschland hat das völlig anders gewertet – als verbindlich. Angesichts der Drohungen von Barroso, der Nadelstiche der EU-Diplomatie, der Erklärungen des Griechen Evangelos Venizelos, als Sprecher der EU-Aussenminister ist der O-Ton von Frau Merkel völlig anders.

[Yves Rosier], [O’Sullivan], [EU-Kommission],

 

 

Die Fotovoltaik hat den Zenit überschritten – sie ist im Abstiegimage001

1. Teil

Die Situation der Solar-Industrie

Subventionen haben in China wie in Europa, hier vor allem in Deutschland eine Solar-Industrie aus dem Boden gestampft, deren Kapazität jenseits aller nüchternen Überlegungen war. Das ist der Grund für den Streit zwischen EU und China, der, wie es scheint, zu Chinas Gunsten entschieden worden ist.

Quelle – „NZZ“, vom 29.07.2013; verfasst von René Höltschi, Brüssel; Link: http://webpaper.nzz.ch/2013/07/29/wirtschaft/KI767/eu-und-china-legen-solarstreit-guetlich-bei , „EU und China legen Solarstreit gütlich bei“ – „Mindestpreis statt Antidumpingzölle – europäischer Produzentenverband kündet Klage an“.

In Deutschland lässt sich kein Staat mehr machen mit „Sol“/„Solar“: Vor einem Monat machte „Conergy“ Pleite, davor Unternehmen wie „Solon“, „Q-Cells“ oder „Centrotherm“. Selbst die deutschen Industrieriesen „Siemens“ und „Bosch“ beugen sich im Solargeschäft dem Preiskampf und den weltweit vorhanden Überkapazitäten und sind endgültig aus dem Solargeschäft ausgestiegen. Der „F.A.Z.“-Branchenindex „Erneuerbare Energie“ ist durch die – voraussehbaren (Subventionen!) -Turbulenzen auf zwei Werte reduziert worden: den Wind(!)anlagehersteller „Nordex“ und der Wechselrichterproduzenten „SMA Solar“ der Fotovoltaik-Hersteller beliefert. „Solarworld“ mit Frank Asbeck liegt auf dem Sterbebett. Allein für das abgelaufene Geschäftsjahr war ein Verlust von fast einer halben Milliarde Euro aufgelaufen. „Solarworld“ wird von fast 1 Milliarde Euro Schulden gedrückt, zerdrückt. Asbeck hat –sehr zum Missvergnügen der Bundeskanzlerin Merkel – den Streit zwischen der EU und China wegen der subventionierten Solarpaneelen aus China veranlasst, in dem er hohe Antidumpingzölle forderte und damit scheiterte. Entscheidend sind nicht die niedrigen Preise chinesischer Solarpaneele, sondern das Schrumpfen des deutschen Marktes, weil sich die geldgierigen Kunden nach der Kürzung der Einspeisevergütung –  vernünftig, notwendig, daher höchste Priorität – zurückhalten. Mag sein, dass „Solarworld“ sich noch einmal vor der Insolvenz retten kann – rosige Aussichten gibt es nicht; evtl. will sich „Katar Solar“ an „Solarworld“ beteiligen und in Katar eine Fabrik zur Produktion von Solarsilizium bauen. Aber, auch da gibt es weltweit Überkapazitäten.

Quellen – „F.A.Z.“ vom 06.08.2013; verfasst von Helmut Bünder; Link: http://www.faz.net/e-paper/#FAZ/2013-08-06/9 , „Letzte Chance für Solarworld – Gläubiger verzichten auf Forderungen“ und „Hoffnungsschimmer“; bzw. „F.A.Z.“ vom 07.08.2013, verfasst von Philipp Krohn; Link: http://www.faz.net/e-paper/#FAZ_RMZ/2013-08-07/17 , „Solarwerte haben oft enttäuscht“.

In der Schweiz kämpft der Solarzulieferer „Meyer Burger“ in Gwatt bei Thun (Kanton Bern) ums Überleben.

Quellen – „Handelszeitung“, vom 05.08.2013; Link: http://www.handelszeitung.ch/unternehmen/meyer-burger-mit-grossem-halbjahresverlust-478523 , „Meyer Burger mit grossem Halbjahresverlust“.

„Handelszeitung“ vom 06.08.2013; Link:http://www.handelszeitung.ch/unternehmen/cs-ueberprueft-rating-von-meyer-burger-479007 , „CS überprüft Rating von Meyer Burger“.

„Cash“, vom 07.08.2013; Link: http://www.cash.ch/news/top_news/gekappte_firstsolarprognose_belastet_meyer_burger-3110583-771 , „Eine schlechtere Jahresprognose der US-Firma „First Solar“ hat die Aktien von „Meyer Burger“ am Mittwoch [07.08.2013] auf Talfahrt geschickt“.

Dies, obschon vor 10 Tagen die „NZZ“ berichtete, dass „Meyer Burger“ zwei Aufträge von insgesamt 5 Millionen Franken erhalten habe: Die britische „Sunsolar Energy“ bestellte die erste automatisierte, integrierte Solarmodullinie des Landes; ein bestehender Kunde in Taiwan erhalte für die Herstellung von Solarwafern Lager- und Secondhand-Drahtsägen. „Meyer Burger bewegt sich in einem schwierigen Umfeld. Im letzten Geschäftsjahr schrieb das Unternehmen einen Verlust von knapp 116 Mio. Franken. Der Umsatz hat sich auf 645,2 Millionen Franken halbiert. Im vergangenen Mai hat sich das Unternehmen darum entschieden, neue Aktien für 150 Millionen Franken auszugeben“.

Quelle – „NZZ“, vom 25.07.2013; (sda); Link: http://www.nzz.ch/aktuell/newsticker/neue-auftraege-fuer-meyer-burger-1.18123026 , „Solarindustrie – Neue Aufträge für Meyer Burger“.

Tragisch – aber typisch für „Aufbrüche zu neuen Ufern“!

Die Website von „Meyer Burger“ titelt: „Einzigartige Technologiergruppe in der Photovoltaik“ mit dem Bild der SAC-Hütte „Monte Rosa“; Link: http://www.meyerburger.ch/ .

Dank wegweisenden Technologien sollte die Monte Rosa Hütte zu 90 Prozent energieautark sein. SOLLTE! Die Begeisterung ist der Ernüchterung gewichen: Das Gebäude schont die Umwelt nicht – es verschmutzt sie gar.

Quelle – „Schweizer Fernsehen“; Link: http://www.srf.ch/suche?q=Monte+Rosa+H%C3%BCtte ,

Denn – die Abwasserreinigung funktioniert nicht: Das Abwasser wird in den Schnee gekippt. Das verstösst gegen die Bauauflagen. Als das ruchbar wurde, wurden die Fäkalien mit Helikoptern ins Tal geflogen – dieser Zustand dauert noch an (Das Wasser wird jetzt bei der Hütte abgetrennt – wo geht dieses hin? Fazit: Das Umfeld der „Monte-Rosa-Hütte“ ist eine grosse Güllengrube unter Schnee und Eis!)

Zudem: Die „Monte-Rosa-Hütte“ sollte den grössten Teil der Energie mit Solarpanels selber produzieren. SOLLTE! Für lange Schlechtwetterperioden steht ein Generator bereit, der mit wenigen hundert Litern Rapsöl betrieben werden sollte. Zurzeit läuft dieser Generator jedoch auch bei schönstem Wetter. Pro Saison verbraucht er rund 7000 Liter Diesel. Der Diesel wird mit Helikoptern nach oben geflogen.

Fazit: Wenigstens sind die Helikopter auch beladen, wenn sie ins Tal fliegen, nämlich mit verfestigten Fäkalien, die im Tal wieder in Wasser gelöst werden müssen, um sie der Kläranlage zuführen zu können.

Diese Geschichte soll uns eine Mahnung sein: Fantasten und Grüne behaupten immer wieder, das Ei des Kolumbus gefunden, eine Win-Win-Situation kreiert zu haben – hier die „energieautarke“ „Monte-Rosa-Hütte“, da Fotovoltaik, die die Kohlendioxid-Emissionen reduzieren soll.

Merkwürdig: In Deutschland nimmt der Ausstoss an Kohlendioxid zu, trotz Dächern, Wiesen und Feldern, die mit Solarpaneelen zugepflastert sind.

Quelle – „Süddeutsche Zeitung“, vom 25.02.2013; Link: http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/klimawandel-deutschland-steigert-co-ausstoss-1.1609316 , „Deutschland steigert CO2-Ausstoß“ – „Atomausstieg, Boom bei Braunkohle, Heizen gegen die Kälte: Der Ausstoß von Treibhausgasen im Land der Energiewende steigt erstmals seit Jahren wieder an“;

und:

Quelle – „Süddeutsche Zeitung“ vom 26. Juni 2013; Link: http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/co-emissionen-deutschland-lehnt-geplante-abgasnormen-ab-1.1706891 , „Abgas-Grenzwerte in der EU Merkel will Autoindustrie schonen“ – „Der EU-Kompromiss für schärfere Abgas-Grenzwerte bringt BMW in Bedrängnis. Darum tritt die Bundesregierung jetzt auf die Bremse und versucht, in letzter Minute noch Widerstand gegen die neue Norm zu organisieren“. Die Abstimmung ist auf nach den Europa-Wahlen, d.h. frühestens in einem Jahr, verschoben worden – Merkel sei Dank!

Hoch aktuell:

Swisscom hat einen Halbjahresverlust von ca. zehn Prozent eingefahren. Der interimistische CEO Urs Schaeppi plant in den Energiemarkt einzudringen, gemäss seiner Erkenntnis:

„Energie ist ein Wachstumsgeschäft“

Swisscom will mit ihrer Tochtergesellschaft „Swiss Energy Solution“ über die Telefonanschlüsse Geräte steuern – Boiler, Heizungen, Kühlschränke, Tiefkühltruhen usw. ein- und ausschalten, je nachdem ob viel oder wenig fotovoltaischer Strom durchs Netz rast. steuern, wird also ein Konkurrent von Swiss Grid, dem sich die BKW verschrieben haben. Auch wenn die BKW-Konzern Chefin Suzanne Thoma abwiegelt. Wirtschaftsprofessor Rolf Wüstenhagen an der Universität St. Gallen gibt Swisscom grosse Chancen beim Aufbruch in diesen neuen Markt – sprich: bei der Verteilung der KEV-Steuer – der eidgenössischen Stromsteuer.

SF-Sprecher: „Swisscom will im boomenden Strommarkt Fuss fassen“ und „Swisscom startet zum Aufbruch in den neuen LUKRATIVEN Markt“,

Quelle – „Schweizer Fernsehen“, „10vor10“ vom 07.08.2013: Link: http://www.srf.ch/player/tv/10vor10/video/10vor10-vom-07-08-2013?id=8810b444-33fc-4c2c-9e48-ab0cefc9b285

 

Das Referendum gegen die Erhöhung der KEV kommt im richtigen Moment

Aus Idealismus, Opportunismus, Übereifer, missionarischem Drang und/oder Bereicherungsabsicht läuft die schweizerische Energie-Wende (jeder Befürworter dieses Unternehmens kann sich selbst einordnen) aus dem Ruder – getreu ihrem „Vorbild“, der von Merkel im Hüftschuss lancierten.

Für die, die über diesen Merkelschen Hüftschuss nicht Bescheid wissen: Merkel verhandelt mit den KKW-Betreibern: Sie verlängert – ohne Sicherheits-Abklärungen vorzunehmen – die KKW-Laufzeiten. Dafür verpflichten sich die KKW-Betreiber neu die ‚Brennelemente-Steuer‘ zu entrichten. Dies ist ein Punkt des Merkelschen „Sparprogramms“. Nach Fukushima hat Merkel Angst, sie werde an Popularität verlieren, also Rechtsumkehrt: Einige KKW müssen – wiederum ohne Sicherheitsabklärungen – sofort vom Netz! Und das Schlamassel ist da und wird immer schlimmer!

 Ein Marschhalt ist dringend notwendig!

 Ich lade Sie ein. Unterzeichnen Sie, unserer Schweiz zu Liebe, das KEV-Referendum (KEV: Kostendeckende Einspeisevergütung, Stromsteuer)! Ich danke Ihnen.

Argumentarium:

Link: http://www.kev-referendum.ch/index.php?id=16

Unterschriftenbogen:

Link: www.kev-referendum.ch/fileadmin/user_upload/kevreferendum_d.pdf

{Urs Gasche], [Jürgen Knaak], [Doris Leuthard], [Urs Schaeppi], [Suzanne Thoma],

http://ad3.adfarm1.adition.com/tagging?network=250&tag%5bbmw.sueddeutsche%5d&type=src