Archive für Kategorie: Neue Zürcher Zeitung

ACHTUNG: Ein FEIND der Schweiz

Der Deutsche Manfred Weber, CSU, Spitzenkandidat der Merkel-Union bei den Wahlen ins EU-Parlament, der EU-Kommissionspräsident (Nachfolger von Juncker) werden will

NZZ:

«Die Schweiz als Hort undankbarer Rosinenpicker.

Wie in der «Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung» nachzulesen ist, will der Niederbayer gegenüber der Schweiz andere Saiten aufziehen, falls er die Wahl im Mai gewinnt und danach zum neuen Präsidenten der EU-Kommission gekürt wird.

Die Ankündigung einer härteren Gangart erfolgte an einer Veranstaltung des CDU-Wirtschaftsrates.

Er werde es nicht länger dulden, wenn man ständig gegen Brüssel stänkere, aber alle Vor­teile geniessen wolle.

Wörtlich sagte Weber: «Wenn Schweizer auf dem Frankfurter Flughafen landen, stellen sie sich in die Schengen-Schlange und nicht zu den EU-Ausländern. Daheim schimpfen sie dann wieder auf die EU.»

Das sind scharfe Worte.»

Link:

https://www.nzz.ch/wirtschaft/manfred-weber-will-die-kavallerie-der-eu-neu-satteln-ld.1470180



a) „SRF“-Tagesschau vom 30.01.2017 – danke!

Bei einem „NEIN“ verlässt noch keine der sogenannten Mobilen Firmen die Schweiz – denn die bisherige, für sie günstigere Unternehmensbesteuerung bleibt vorerst einmal gültig.

Es fragt sich, was dann kommt:

Nun, die Vorschläge der damals zuständigen Bunderätin Eveline Widmer-Schlumpf liegen in der Schublade bereit.

Die bürgerlichen Parteien haben im Parlament die Vorlage zugunsten ihrer Klientel – den Besitzern von KMU’s und den Gewerblern überladen. Die sind schuld am Desaster.

 

b) Das „SRF“ hat hier einen wichtigen Part.

Leider gibt es in der Schweiz schon seit Jahrzehnten keine sozialdemokratischen Tageszeitungen mehr. Die „NZZ“ und ihre Trabanten hängen allzu sehr von der Wirtschaft ab: Ihr Verwaltungsrat besteht aus Verwaltungsratspräsidenten und Verwaltungsräten (w./m.) einer grossen Zahl von Firmen.

Da ist es gut, dass die „SRF“-Tagesschau in ihren Beiträgen die Tagesprobleme von einer anderen Seite her beleuchtet. Das heisst aber in keiner Weise, dass mir diese Sicht immer zupass kommt.

Im Falle der Unternehmenssteuerreform III aber blasen nun leider sehr viele Schweizer Zeitungen ins gleiche Horn, ins „Ja“-Horn. Widerspruch können sie sich kaum leisten – sie hängen ja von den Inseraten der Banken, der Unternehmen, der KMU’s, vor allem der Gewerbler ab.

Und all diese sind Profiteure dieser Abstimmungsvorlage.

Und den Zeitungen geht es zurzeit meist nicht sehr gut. Die Auflagenzahlen nehmen der Internet-Konkurrenz wegen ab. Auch Inserate verlagern sich ins Internet.

 

Fazit:

Das „SRF“ hat hier einen wichtigen Part.