Archive für Kategorie: Eidgenössisches Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK)

Es ist nicht alles Gold was glänzt. Hier im übertragenen wie im eigentlichen Sinne des Wortes.
Vincenz war mir schon seit langem zu gerissen, ja unheimlich.

Pierin Vincenz tritt als Helvetia-Präsident ab

Quelle: „Bilanz“
Foto; Link: https://cdn.bilanz.ch/sites/default/files/styles/16x9_1130/public/vincenz-raiffeisen.jpg

„Pierin Vincenz: Übernahm das Helvetia-Präsidentenamt im Oktober 2015; Quelle: Keystone“

Der ehemalige Raiffeisen-Chef und einstige Vorzeigebanker Pierin Vincenz gibt das Präsidium beim Versicherer Helvetia ab. Der Grund ist die Mehrheitsbeteiligung bei Investnet.

Der ehemalige Raiffeisen-Chef Pierin Vincenz tritt als Verwaltungsratspräsident bei Helvetia zurück, wie die Versicherung am Montag mitteilte. Der Grund: Das laufende Verfahren der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht (Finma) gegen ihn dauert an.

In den letzten Tagen sei klargeworden, dass sich das Verfahren nicht beschleunigen lasse und damit bis zur kommenden Generalversammlung von Helvetia im April 2018 nicht abgeschlossen sein werde, liess sich Vincenz zitieren.

«Die anhaltende Unsicherheit und die medialen Begleiterscheinungen haben mich deshalb bewogen, im Interesse des Unternehmens per sofort zurückzutreten.» Helvetia sei von der Untersuchung nicht betroffen. Die Untersuchung stehe in keinem Zusammenhang mit Vincenz‘ Tätigkeit bei der Versicherung, heisst es weiter.

Der Verwaltungsrat bedauerte den Entscheid. Neue Präsidentin wird die bisherige Vizepräsidentin Doris Russi Schurter. Sie wird die Amtsgeschäfte bis zur Wahl einer definitiven Nachfolge an der ordentlichen Generalversammlung im April 2018 führen.
Verfahren wegen Interessenskonflikten

Die Finma hat das Verfahren gegen Vincenz wegen Interessenskonflikten eingeleitet. Vincenz war von 1999 bis im September 2015 Chef der Raiffeisen Gruppe. Danach übernahm er das Verwaltungsratspräsidium der Versicherung Helvetia.

Im Oktober wurde bekannt, dass die Finma ein Verfahren zu Corporate-Governance-Themen bei der Raffeisen Gruppe eingeleitet hatte. Das Verfahren gegen Raiffeisen dreht sich um die Mehrheitsbeteiligung Investnet.

Laut früheren Aussagen des jetzigen Raiffeisen-Chefs Patrik Gisel stehen nach einem eigenen Governance-Check die Entscheidungsprozesse, die zu der Beteiligung geführt haben, im Fokus. Es gehe darum, wie die Verträge gestaltet und aufgegleist wurden, sagte Gisel im Interview mit der «Finanz und Wirtschaft». Die heute verantwortlichen Personen von Raiffeisen Schweiz stünden nicht im Fokus dieser Untersuchung.

Investnet berät kleine und mittlere Unternehmen und versorgt sie mit Investitionskapital. Vincenz hält privat einen Anteil von 15 Prozent an der Raiffeisen-Tochter Investnet.

Weitere Untersuchung durch Aduno

Vor drei Tagen wurde bekannt, dass auch die Kreditkartengesellschaft Aduno die Geschäfte von Vincenz unter die Lupe nimmt. Der Verwaltungsrat von Aduno beauftragte eine auf Wirtschaftsstrafrecht spezialisierte Zürcher Anwaltskanzlei mit einer Untersuchung gewisser Akquisitionen der Aduno Gruppe.

Aduno ist im Geschäft mit bargeldlosen Zahlungen, Kleinkrediten und Leasing tätig. Bis Juni 2017 sass Vincenz in deren Aufsichtsgremium. Der ehemalige Raiffeisen-Chef war dort lange Jahre Verwaltungsratspräsident. Raiffeisen ist mit 25,5 Prozent der Anteile grösste Aduno-Aktionärin.

(sda/ccr)

Rhoenblicks Kommentar: 

dsc. schreibt: „Auffällig ist der Wunsch der Befragten nach einer Abstimmung zur Energiewende“.image001

Das ist gar nicht auffällig. Der aktuelle Zustand ist auffällig, ja mehr – er ist absolut nicht in Ordnung, er ist völlig undemokratisch. Da befiehlt Frau Bundesrätin Doris Leuthard wie die Frau Merkel – ihr Vorbild?! – wie wir Schweizerinnen und Schweizer „Rechtsumkehrt!“, eine „Energie-Wende“ machen sollen, die uns nicht viel bringt sondern nur kostet und uns vom Ausland abhängig macht, wenn der Himmel grau ist und kein Wind bläst. Profiteure sind einige wenige Sonnenbarone und die Grünen, die meinen, ihre Ersatz-Religion anbieten zu können.

Wir aber, wir Schweizerinnen und Schweizer können in dem Land, das als einziges diese differenzierte Art von Volkssouveränität kennt, wie kein anders Land, wir aber können nicht abstimmen, ob wir diesen Unfug einer „Energie-Wende“ haben wollen oder nicht.

„Umfrage zur Energiewende – Heutige AKW werden vom Volk akzeptiert“

Schweiz Dossier: Energie

„NZZ“, vom 18.01.2014; von Davide Scruzzi (dsc.); Link: http://www.nzz.ch/aktuell/schweiz/heutige-akw-werden-vom-volk-akzeptiert-1.18223840

image001Bild: Alessandro Della Bella

Wer sein Recht auf Copyright geltend machen will, möchte sich auf E-Mail „info@rhoenblick.ch“ melden, und das Bild wird umgehend gelöscht – danke.

Text:

Dsc. Regelmässig testet Swissnuclear, der Verband der AKW-Betreiber, im Rahmen einer Umfrage die Stimmung in der Bevölkerung. Im Kern der am Freitag publizierten Studie geht es um die Akzeptanz der heutigen AKW – dies vor dem Hintergrund, dass eine grüne Volksinitiative sowie Bemühungen im Parlament auf eine Limitierung der heute nicht fest begrenzten Laufzeiten zielen.

Mit 75 Prozent ist der Anteil jener Befragten hoch, welche die bestehenden AKW als sicher oder eher sicher einstufen. Nach dem Fukushima-Unglück im Jahr 2011 war dieser Wert auf 68 Prozent gesunken. Zuvor lag der Wert mit 83 Prozent indes noch höher als heute. 68 Prozent der Befragten sind laut der Umfrage bei 2000 Personen damit einverstanden, dass die bestehenden AKW so lange betrieben werden sollen, wie sie sicher sind. Dieser Wert ist seit dem Vorjahr angestiegen.

Daraus schliesst Swissnuclear, dass die Bevölkerung der Diskussion nach einer Befristung der Laufzeiten eine klare Absage erteilt. Etwas gewagt ist eine weitere Behauptung der AKW-Betreiber: dass das Volk die politische Kehrtwende nach dem Fukushima-Unglück «wenig» mittrage. Jene Kehrtwende besteht ja im Verzicht auf neue AKW. Doch just die Frage nach der Akzeptanz eines baldigen Ersatzes der bestehenden AKW durch neue AKW wird von Swissnuclear gar nicht mehr gestellt. Auffällig ist der Wunsch der Befragten nach einer Abstimmung zur Energiewende.

Rhoenblicks Zusammenfassung:

Wir in der Schweiz wollen nicht den gleichen Unfug machen wie Deutschland und eine „Energie-Wende“ durchziehen, koste es was es wolle, nur der grünen Ideologie zu liebe. Solaranlagen und Windräder und Biogaskraftwerke in denen Getreide und Mais verstromt werden, statt hungrige Mägen zu füllen sind die grünen Kirchen! Deutschland stösst jedes Jahr mehr Kohlendioxid aus! Mit Steuergelder-Subventionen aufgeblasene Sonnen- und Windenergie-Fabriken gehen Konkurs. Leute stehen auf der Strasse, die an Merkels Worte geglaubt haben, dass die ganze Welt Deutschland nachfolgen werde zu Sonne und Wind und zu Strom vergastem Mais und Getreide.